Magen Botox

Was ist Magenbotox?

Die Anwendung von Magen-Botox ist eine der nicht-chirurgischen Methoden zur Behandlung von Fettleibigkeit und hohem Gewicht. Es basiert auf der Anwendung von Botox-Toxin, das die Muskelkontraktion verhindert, das auf die Magenwand mit Hilfe eines Endoskops angewendet wird, um die Bauchmuskeln zu stoppen.

Wie funktioniert Magen-Botox?

Botox-Toxin hat die Wirkung, die Muskeln zu stoppen. Da der Magen sehr viele Muskeln enthält bewirkt dies das durch die Verringerung der Magenkontraktion, die Lebensmittel länger im Magen bleiben und die Sättigungsdauer der Patienten zu nimmt. Einige Patienten erwähnen, dass sie nie hungrig werden. Es wird berichtet, dass einige Patienten ein Sättigungsgefühl mit viel weniger Nahrung haben als vor dem Eingriff.

Magen Botox

Wer kann von Magenbotox profitieren?

Wir empfehlen im Allgemeinen die Anwendung von Magen-Botox bei Personen, die die Operationsgrenze nicht überschritten haben. Wir führen diese Anwendungen sicher für Personen mit einem BMI unter 35 durch. Wir empfehlen einen Schlauchmagen als erste Wahl für Personen, die die Operationsgrenze überschritten haben, da die Wahrscheinlichkeit einer Gewichtszunahme hoch ist. Darüber hinaus haben wir Patienten, die voll motiviert sind und sich an das anzuwendende PPS-Programm anpassen können bei denen die Gewichtsverlustrate nahe an der ist wie nach einer Schlauchmagenoperation.

Wie wird Magen Botox angewendet?

Magen-Botox-Anwendung ist keine Operation. Magen-Botox wird endoskopisch durchgeführt. Nachdem der Patient in den Endoskopieraum gebracht wurde, wird er vom Anästhesisten sediert. Auf diese Weise fühlen die Patienten während des Eingriffs keinerlei Schmerzen. Nachdem die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm endoskopisch untersucht werden startet der Eingriff. Mit Hilfe einer dünnen Spezialnadel wird das Botox-Mittel in die Magenwand injiziert. Wir wenden 40-60 Injektionen auf alle Bereiche des Magens an. Nach Abschluss des Eingriffs wird das Endoskop herausgenommen und der Patient in den Aufwachraum gebracht. Nach etwa einer halben Stunde Ruhe kann der Patient in sein tägliches Leben zurückkehren.

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Häufig gestellte Fragen

Unter normalen Bedingungen liegt die erwartete Wirkungsdauer zwischen 4 und 6 Monaten. Da Botox tatsächlich ein Toxin ist, beginnt der menschliche Körper unmittelbar nach der Injektion gegen dieses Toxins zu reagieren. Daher variiert die Wirkdauer je nach Zustand des Immunsystems des Patienten. Bei Patienten, denen aus anderen Gründen, beispielsweise aus kosmetischen Gründen, eine Botox-Injektion verabreicht wurde, kann aufgrund der Antikörperbildung eine kürzere Wirkungsdauer auftreten. Beispielsweise kann bei Personen, die nach der Botox-Anwendung im Gesichtsbereich eine kurze Wirkung haben, nach einer Magen-Botox auch eine kürzere Wirkung beobachtet werden. Sehr selten, je nach Immunsystem der Patienten, kann es zu keiner oder einer sehr kurzen Wirkung kommen, wie z. B. 1-2 Wochen.

Ja, es ist eine wiederholbare Anwendung bis zu 3 Anwendungen können durchgeführt werden. Ein wichtiger Hinweis, der noch einmal erwähnt werden muss, ist der folgende: Nach dem Ende des Magen-Botox-Effekts sollten die Patienten das ASD-Konzept verinnerlicht haben, um nicht an Gewicht zuzunehmen, das sie verloren haben. Wenn dies nicht erreicht wird, kann das verlorene Gewicht möglicherweise wieder zugenommen werden und die Behandlung müsste vom Anfang gestartet werden.

Wie die Patienten während des Eingriffes sediert sind spüren sie keinerlei Schmerzen. Nach dem Eingriff können bei Patienten Sodbrennen, Verdauungsstörungen und Blähungen auftreten. Diese Nebenwirkungen vergehen normalerweise innerhalb von 1-2 Stunden, ohne dass Medikamente erforderlich sind. Sehr selten können bei Patienten mit sehr dünnem Fundusbereich, dem Hungerzentrum des Magens, Atembeschwerden als Folge des Botox gesehen werden, da das Botox in diesem Fall das Zwerchfell reizen könnte. Diese Beschwerden werden normalerweise mit einfacher Medikamentenunterstützung gelöst.

Es gibt 2 Botulinumtoxin Typ A Präparate im aktiven Gebrauch. Das erste davon dem Prozess seinen Namen gab ist Botox und das zweite ist Dysport, das später auf den Markt gebracht wurde.